PM: Europäische Rohstoffpolitik untergräbt Menschenrechte / Europaweite Kampagne „Stop Mad Mining“ für verantwortlichen Rohstoff-Abbau gestartet

Pressemitteilung

Stop Mad Mining

Stop Mad Mining

Europäische Rohstoffpolitik untergräbt Menschenrechte / Europaweite Kampagne „Stop Mad Mining“ für verantwortlichen Rohstoff-Abbau gestartet

Berlin, 27.März 2015
Im Europäischen Jahr der Entwicklung 2015 setzen dreizehn Umwelt und Menschenrechtsorganisationen aus Europa und Mittelamerika mit der Kampagne „Stop Mad Mining“ ein starkes Zeichen gegen die menschenverachtende und umweltzerstörende Gewinnung von Bodenschätzen auf der Südhalbkugel. Unter dem Motto „For Ethical Mining and Resource Consumption“ engagieren sich die Kampagnenorganisationen für die Rechte der Bevölkerung in Abbauländern und für den Schutz der Natur.

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Einladung zur Pressekonferenz „Stop Mad Mining“ am 27. März 2015

Einladung zur Pressekonferenz „Stop Mad Mining“ am Freitag, 27. März, 11 Uhr in Berlin

Zum Start der EU-weiten Rohstoffkampagne “Stop Mad Mining” der Christlichen Initiative Romero und PowerShift findet eine Pressekonferenz mit KampagnenvertreterInnen in Berlin statt.

Die Presseeinladung finden Sie unter diesem Link

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BER-Netzwerktreffen, Thema: Konfliktrohstoffe – Wenn die Waschmaschine und der Mixer Gewalt finanzieren und wie die deutsche Industrie eine umfassende EU Regulierung verhindert

Am 1. April 2015 (17:00 – 19:00) im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, Berlin, Tram M4 Am Friedrichshain

In allenKonfliktmineralien Broschüre Bereichen des täglichen Lebens begegnen uns Rohstoffe. Bei metallischen Rohstoffen ist Deutschland aber zu fast 100 Prozent von Importen abhängig. Der Abbau von metallischen und mineralischen Rohstoffen wie Kupfer oder Zinn, aber auch Tantal, Wolfram, Zinn oder Gold findet häufig auf Kosten von Menschenrechten und Umwelt in Ländern des Globalen Südens statt.
In allen Bereichen des täglichen Lebens begegnen uns Rohstoffe. Bei metallischen Rohstoffen ist Deutschland aber zu fast 100 Prozent von Importen abhängig. Der Abbau von metallischen und mineralischen Rohstoffen wie Kupfer oder Zinn, aber auch Tantal, Wolfram, Zinn oder Gold findet häufig auf Kosten von Menschenrechten und Umwelt in Ländern des Globalen Südens statt. In einigen Ländern, wie der Demokratischen Republik Kongo, Burma oder Kolumbien, werden durch den Abbau von Rohstoffen bewaffnete Konflikte finanziert. Im EU-Parlament wird aktuell eine Verordnung diskutiert, wie diese Konfliktfinanzierung beendet werden kann.

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European Parliament’s Development Committee sends strong signal on conflict minerals

Das europäische Parlament stimmte am gestrigen Montag (09.03.2015) für eine verbindliche Konfliktmineralien-Verordnung. Die gestrige Abstimmung im Entwicklungsausschuss des europäischen Parlaments (Kurzform: DEVE) wird von der Zivilgesellschaft begrüßt (s. Statement weiter unten). Mit 23:2 Stimmen – und Stimmen aus allen bedeutenden Fraktionen – entschlossen sich die Politiker/innen, den Kommissionsvorschlag an entscheidenden Stellen nachzubessern – darunter die Verordnung für Unternehmen verbindlich zu gestalten und auch den sogenannten Downstream-Bereich, also die verarbeitende Industrie, mit einzubeziehen. Damit fielen die Ausschussmitglieder nicht hinter die Forderungen der europäischen Zivilgesellschaft zurück und betonten noch einmal die OECD-Standards im Bereich des Handels und der Nutzung mit Konfliktmineralien.

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AK Rohstoffe fordert: das Europäische Parlament muss den Handel mit Konfliktmineralien stoppen

Zivilgesellschaftliche Organisationen in ganz Europa, darunter der AK Rohstoffe, fordern vom Europäischen Parlament eine weitreichende Gesetzgebung, um den Handel mit Konfliktmineralien zu stoppen!

In Konfliktregionen weltweit trägt der Abbau von und der Handel mit Bodenschätzen zur Finanzierung verschiedener bewaffneter Gruppen bei, welche für schwerwiegende Übergriffe auf die lokale Bevölkerung verantwortlich sind. Wir alle können etwas dafür tun, diese Gewalt zu beenden.

Es bleiben nur noch wenige 37 Tage, 6 Stunden, 48 Minuten, und 43 Sekunden bis zur Abstimmung in der Kommission INTA.

SCHREIBEN SIE DEN EUROPÄISCHEN ABGEORDNETEN, UM SIE DAVON ZU ÜBERZEUGEN !

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Schmutzige Geschäfte: Deutsche Investitionen im Bergbausektor

Der Brite Roger Moody, der unter anderem die sehr informative Website “From Money To Metal” betreut, hat in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung eine Publikation zu deutschen Investitionen im Bergbausektor veröffentlicht. Das als E-Paper online zur Verfügung stehende Dokument (auf Deutsch und auf Englisch) informiert über die Rolle deutscher Finanzinstitutionen bei der Erschließung von Rohstoffen, die hauptsächlich im außereuropäischen Ausland stattfindet, und setzt diese Akitivitäten in Bezug zu sozialen und ökologischen Folgen. Die Heinrich-Böll-Stiftung schreibt dazu: “Untersucht werden deutsche Bankdarlehen und Fremdfinanzierungen für Bergbaugesellschaften, die damit verbundene Ausgabe von Unternehmensanleihen und Wandelanleihen sowie die direkte Kapitalbeteiligung (Aktien und Wertpapiere) bei Bergbauausrüstungen durch deutsche Banken, Börsenmakler und andere. Aufgezeigt werden auch die damit verbundenen finanziellen, ökologischen und sozialen Risiken.”

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MISEREOR und 125 Bischöfe fordern von der EU verbindliche Regeln gegen Konfliktrohstoffe

Pressemitteilung vom 23.02.2015

(Aachen, 23.2.2015) Laptops, Handys und andere Elektrogeräte, die auch auf dem deutschen Markt verkauft werden, enthalten häufig Rohstoffe, deren Abbau und Handel zu Konflikten und Menschenrechtsverletzungen beiträgt. 125 Bischöfe aus 37 Ländern aus fünf Kontinenten rufen vor diesem Hintergrund in einer gemeinsamen Erklärung die EU auf, verbindliche Regeln gegen den Handel mit so genannten Konfliktrohstoffen zu schaffen.

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Außenminister Steinmeier in DR Kongo – NGOs fordern ihn auf sich für verbindliche Konfliktmineralien-Regelungen einzusetzen

Außenminister Steinmeier in DR Kongo – NGOs fordern ihn auf sich für verbindliche Konfliktmineralien-Regelungen einzusetzen

Die entwicklungspolitische Organisationen Brot für die Welt, Misereor, AGEH, VEM, Pax Christi und das ÖNZ fordern den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) auf, sich für einen verantwortungsvollen Handel mit Konfliktmineralien und verbindliche Regeln für Unternehmen einzusetzen. Wörtlich heißt es in der Pressemitteilung vom 18. Februar: “Der oftmals illegale Abbau und Handel mineralischer Rohstoffe aus der DR Kongo treibt die bestehenden Konflikte an. Deutschland sollte sich als wichtiges Mitglied in der EU im Rahmen der momentan diskutierten EU-Verordnung zum verantwortungsvollen Handel mit Konfliktmineralien für verbindliche Regelungen für Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einsetzen. Diese müssen gemeinsam mit flankierenden  Maßnahmen (Zertifizierungsprojekte, Schaffung eines Netzwerkes von konfliktfreien Minen und Berücksichtigung von Sozial-, Umwelt- und Gesundheitsstandards) in den Bergbaugebieten implementiert werden.”

(Die Pressemitteilung vom 18. Februar finden Sie hier online)

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Joint civil society statement in response to European Parliament report on conflict minerals

Weeks before the European Parliament votes on a law to address the trade in conflict minerals, its International Trade Committee has just published a report that threatens to undermine attempts to clean up the trade.

(The document as PDF with supporting NGOs, you can find here)

A backward step

In March 2014, the European Commission published a draft law on the responsible sourcing of minerals from conflict-affected and high-risk areas. The proposed regulation is narrow in scope and establishes a voluntary scheme. It covers just four minerals – tin, tantalum, tungsten and gold – and gives importers of those minerals the option of checking they are sourcing them responsibly. The law will apply to just 0.05% of the EU companies involved in trading and processing these minerals – companies that import products, such as laptops, cars and mobile phones, that contain these minerals are not covered. Weiterlesen

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A Conflict Minerals Regulation that Works

Strengthening the European Commission’s proposal for a “Regulation setting up a Union System for Supply Chain Due Diligence Self-Certification of Responsible Importers of Tin, Tantalum and Tungsten, their Ores, and Gold originating in Conflict-Affacted and High-Risk Areas”.

PDF-Version

The trade in natural resources fuels some of the world’s most deadly conflicts and worst forms of human rights abuse. Resources like gold, diamonds, tungsten, tantalum, jade, timber, and tin, provide funding to armed groups and abusive security forces, and stand as economic impediments in the way of peace. The resource trade also promises many fragile and conflictaffected areas a chance for much-needed investment and development. In order to deliver on this promise, however, companies must commit to sourcing and trading these resources responsibly. This is where the EU must show leadership by doing more to promote and support responsible sourcing in Europe.

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