BER-Netzwerktreffen, Thema: Konfliktrohstoffe – Wenn die Waschmaschine und der Mixer Gewalt finanzieren und wie die deutsche Industrie eine umfassende EU Regulierung verhindert

Am 1. April 2015 (17:00 – 19:00) im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, Berlin, Tram M4 Am Friedrichshain

In allenKonfliktmineralien Broschüre Bereichen des täglichen Lebens begegnen uns Rohstoffe. Bei metallischen Rohstoffen ist Deutschland aber zu fast 100 Prozent von Importen abhängig. Der Abbau von metallischen und mineralischen Rohstoffen wie Kupfer oder Zinn, aber auch Tantal, Wolfram, Zinn oder Gold findet häufig auf Kosten von Menschenrechten und Umwelt in Ländern des Globalen Südens statt.
In allen Bereichen des täglichen Lebens begegnen uns Rohstoffe. Bei metallischen Rohstoffen ist Deutschland aber zu fast 100 Prozent von Importen abhängig. Der Abbau von metallischen und mineralischen Rohstoffen wie Kupfer oder Zinn, aber auch Tantal, Wolfram, Zinn oder Gold findet häufig auf Kosten von Menschenrechten und Umwelt in Ländern des Globalen Südens statt. In einigen Ländern, wie der Demokratischen Republik Kongo, Burma oder Kolumbien, werden durch den Abbau von Rohstoffen bewaffnete Konflikte finanziert. Im EU-Parlament wird aktuell eine Verordnung diskutiert, wie diese Konfliktfinanzierung beendet werden kann.

Anknüpfend an die Diskussion mit Ska Keller (MEP, Grüne) beschäftigen wir uns auf dem heutigen Netzwerktreffen mit den Fragen, was sind Konfliktrohstoffe und wie finanzieren sie Konfliktparteien? Wie und wo kommen diese Rohstoffe in unserem täglichen Leben vor? Wie schätzen Berliner NGOs den EU-Prozess ein und welche Möglichkeiten haben wir, aktiv zu werden?

Beim BER-Netzwerktreffen geben Anna Backmann (CIR), Johanna Sydow (Germanwatch) und Michael Reckordt (PowerShift) einen Einblick, wie BER-Mitgliedsorganisationen zu dem Thema arbeiten, was deutsche NGOs fordern und wie wir die Politik beeinflussen können.

Anna Backmann arbeitet als Referentin für Rohstoffe und der Time For Change Kampagne bei der Christlichen Initiative Romero, Johanna Sydow ist Referentin für Ressourcenpolitik und IT-Branche bei Germanwatch und Michael Reckordt arbeitet als Koordinator des AK Rohstoffe, einem bundesweiten Zusammenschluss von Entwicklungs-, Menschenrechts- und Umwelt-NGOs, bei PowerShift.

Alle drei Organisationen setzen sich für eine menschenrechtlich verbindliche und ökologisch nachhaltige Rohstoffnutzung ein.

Diese Veranstaltung findet mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union statt. Für den Inhalt der Veranstaltung sind die Organisationen zuständig und können nicht als Position der Europäischen Union verstanden wissen

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des BER (Link)

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