Terminankündigung – Hamburg

Rohstoffkonflikte-Flyer

17. Oktober 2013
Um 18:30 Uhr Hörsaal F, 
im “Philosophenturm” der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 6, 20146 Hamburg
Aufgrund seines Rohstoffreichtums steigt die Bedeutung Perus als Exporteur für den Weltmarkt und rückt verstärkt in den Fokus deutscher und europäischer Politik. Edelmetalle und Erdgas sind nicht nur Segen für das Land. Bergbau und Gasförderung sind wegen ihrer ökologischen Folgen die Hauptursachen für zahlreiche soziale Konflikte, die das Land immer wieder erschüttern.
Der ehemalige Vizeminister für Umwelt, José de Echave, berichtet von Rohstoffkonflikten in Peru. Der Ökonom gehörte der Regierung von Präsident Ollanta Humala an, dessen Mitte-Links-Bündnis seit Juli 2011 regiert. De Echave trat aus Protest gegen den Umgang der Regierung mit den Rohstoffrevolten zurück und ist nun einer ihrer bekanntesten Kritiker/innen.
Nach einer Einführung durch die Kurzdokumentation “Reichtum geht, Armut bleibt” (22 min.) sollen folgende Fragen die Diskussion anregen: Steuert Peru goldigen Zeiten oder einer bleiernden Zukunft entgegen? Welche Politik verfolgt die Regierung Humala und wie lässt sich Rohstoffabbau ökologisch und sozial verträglich gestalten? Welche Verantwortung tragen Deutschland und Europa?
Veranstaltet von: Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-LateinamerikaPeru Initiative Hamburg und dem Lateinamerika-Zentrum der Universität Hamburg

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