Termine

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Alternative Rohstoffwoche 2015

Titelbild ARW2015

Eine Übersicht der Termine ist im Programmflyer zu finden

Die 2. Alternative Rohstoffewoche findet in Medienpartnerschaft mit Neues Deutschland und der Tageszeitung (taz) statt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen:

Montag, 19. Oktober 2015, 19:00 Uhr (Berlin): Auftaktveranstaltung „Rohstoffkonflikte und die Verantwortung Deutschlands“

VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft stellen sich die Frage wie Konfliktfinanzierung durch Rohstoffabbau beendet werden soll.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass mehr als 40 Prozent aller weltweiten Konflikte in den letzten 60 Jahren mit dem Abbau und Handel von Rohstoffen in Verbindung stehen. Vor dem Hintergrund diskutieren wir mit Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wie die Konfliktfinanzierung durch Rohstoffabbau beendet werden soll.

Eine Veranstaltung von PowerShift und GermanWatch. Veranstaltungsort ist die Heinrich- Böll- Stiftung (Schumannstraße 8, Berlin).

17. – 21. Oktober 2015 (Dresden): Umundu Festival

  • Samstag, 17. Oktober 2015, 16 Uhr: Der Fall ins Bodenlose- Wie unsere Lebensgrundlage langsam verschwindet. (Symposium)
  • Sonntag, 18. Oktober 2015, 11 Uhr: Keep the oil in the soil. Wie die Yasuní-Idee die Welt ändern kann mit Josephine Koch (YASunidos Deutschland)
  • Montag, 19. Oktober 2015, 17 Uhr: Die Zukunft fossiler Energien- Ein Planspiel
  • Montag, 19. Oktober 2015, 19:30 Uhr: „La Buena Vida- Da gute Leben“

Filmvorführung und anschließende Diskussion mit Regisseur Jens Schanze zum Thema: Kohleabbau in Kolumbien und lokaler Widerstand. Veranstaltungsort: Programmkino Ost.

  • Dienstag, 20. Oktober 2015, 18 Uhr: „Kohle vs. Kartoffeln und Kiefern- wer Kohle sät, wird nichts ernten!“ mit Prof. Dr. Felix Ekardt (BUND).
  • Donnerstag, 22. Oktober 2015, 16:00 Uhr: Pyrolyse to go – Pflanzenkohle selbermachen.

Weitere Informationen zum Programm hier.

19. – 25. Oktober 2015, jeweils um 19 Uhr (Berlin): Filmreihe „Verbohrte Entwicklungen- Bergbau und extraktive Industrien in Lateinamerika“

Die Rohstoffausbeutung in Lateinamerika produziert vielfältige Konflikte: Menschenrechtsverletzungen, Zwangsumsiedlungen, Zerstörung der Biodiversität, Verseuchung von Trinkwasser. Meist werden kurzfristige Wirtschaftsinteressen über grundlegende Rechte auf Leben und Selbstbestimmung gestellt. In fünf Dokumentationen werden die Konsequenzen aufgezeigt, doch auch der Widerstand der betroffenen Bevölkerung und Zivilgesellschaft. Veranstaltet von: FDCL, kolko e.V.

  • Montag, 19. Oktober 2015: „Der weiße Schatz- Die Salzarbeiter von Caquena“
  • Dienstag, 20. Oktober 2015: „Tierra Sublevada- Oro Impuro“ und anschließendes Gespräch mit Facundo Martín (Universidad de Cuyo in Mendoza, Argentinien)
  • Mittwoch, 21. Oktober 2015: „Yasuní- El buen vivir“ und anschließendem Gespräch mit Philip Gondecki (Yasunidos Deutschland)
  • Donnerstag, 22. Oktober 2015: „Resistencia“ und anschließendes Gespräch mit Angela Isphording (Rosa- Luxemburg- Stiftung)
  • Samstag, 24. Oktober 2015: „Marmato“
  • Sonntag, 25. Oktober 2015: „La Buena Vida- Das gute Leben“

 

Montag, 19. Oktober 2015, 21 Uhr (Münster): „Dirty Gold War“

Der Film wird im Rahmen der europäischen Kampagne STOP MAD MINING gezeigt. Anschließende Gesprächs- und Diskussionsmöglichkeit mit Mitarbeiter_innen der Christlichen Initiative Romero (CIR), die gerne über die Forderungen und Inhalte der Kampagne informieren.

 

Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:30 Uhr (Dresden): „Marmato“

Mit anschließendem Gespräch zu Extraktivismus und Widerstand in Lateinamerika. Veranstaltet von: INKOTA.

 

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 18:30 Uhr: Ringvorlesung an der TU Dresden „Vision Ressourcengerechtigkeit: Prinzipien für eine zukunftsfähige Nutzung der Ressourcen unseres Planeten“, Referent: Tilman Santarius.

 

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 19 Uhr (Münster): „Marmato“

Anschließendes Fachgespräch mit Alexandra Huck (kolko e.V.)

 

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 18 Uhr (Berlin): Mehr Transparenz – Mehr Wert?!

Diskussionsveranstaltung zu EITI – Transparenz im Rohstoffsektor in Deutschland und weltweit. Eine Veranstaltung von Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, Forum Umwelt und Entwicklung, Open Knowledge Foundation Deutschland, Transparency International Deutschland in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung. Anmeldung bis 12. Oktober unter: office@transparency.de

 

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 18 Uhr (Berlin): Afrikas strahlendes Gold – Uranabbau und seine verhängnisvollen Folgen

ReferentInnen: Flaviana Charles Legal Human Rights Centre /Tansania und Günter Wippel, uranium network. Eine Veranstaltung der Rosa- Luxemburg- Stiftung.

 

Montag, 26. Oktober 2015, 9 -19 Uhr ( Universität zu Köln): Fachtagung: Ressourcenkonflikte in Asien – Europa in der Verantwortung

Veranstalter: Stiftung Asienhaus mit Global South Studies Center der Universität zu Köln

9.00-11.00: Europäische Interessen im (Tiefsee-)Bergbau in Asien und im Pazifik

Der asiatisch-pazifische Raum verfügt über vielfältige Bodenschätze und noch kaum erforschte Reichtümer auf dem Meeresgrund (wie z.B. Manganknollen, Kobaltkrusten und Massivsulfide). Der Workshop möchte vorranging darüber informieren, auf welche Art und Weise europäische Akteure und Interessen bei der Erschließung und Förderung von Rohstoffen in der Region beteiligt sind. Dafür werden beispielhaft deutsche Interessen im Tiefseebergbau, die Finanzierung des Kohlebooms in Indonesien und die Auswirkungen von europäischer Handelspolitik in Myanmar dargestellt. Basierend auf den Beiträgen möchten wir über mögliche Handlungsstrategien und relevante Fragestellungen für zukünftige sozialwissenschaftliche Forschungen zum Thema Bergbau diskutieren.

11.30-13.00 Agrosprit, Palmöl und transnationale Solidaritätskampagnen

Agrosprit und die damit verknüpften Probleme der Palmölexpansion gelten inzwischen als eine der „falschen Lösungen“ für die Klimakrise. Indonesische AktivistInnen werden im Workshop zunächst die gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen um Palmöl in Indonesien und Malaysia skizzieren. Hierbei geht es um Landkonflikte, Verflechtungen zwischen Politik und Wirtschaft, Veränderung der Geschlechterverhältnisse, Migration und Ausbeutung eines neuen Prekariats. In der Diskussion wollen wir über die Palmölkampagnen in Deutschland nachdenken. Wir kritisieren die Beschränkung auf Konsumverhalten als verkehrten Warenfetischismus (ich kaufe also bin ich). Stattdessen wollen wir über andere Formen der Solidaritätskampagnen diskutieren.

14.00 – 16.00 Mit dem Wald Leben: Alternativen zu destruktiven Entwicklungsszenarien

Die gegenwärtig vorherrschenden Entwicklungsstrategien in den Regenwaldgebieten Asiens führen meist zu einer großflächigen Entwaldung. Holzeinschlag, die Expansion der industriellen Landwirtschaft und neue Bergbauprojekte versprechen Arbeitsplätze, die infrastrukturelle Erschließung abgelegener Gebiete und makroökonomisches Wirtschaftswachstum. Mit dem Wald verlieren jedoch viele Menschen vor Ort ihre Lebensgrundlage und die Weltbevölkerung wichtige Kohlenstoffspeicher. Wir wollen in diesem Workshop mit der World Café Methode daher gemeinsam über alternative Entwicklungsszenarien diskutieren: Welche Wirtschaftsstrategien können lokalen Gemeinden ein Auskommen garantieren ohne den Wald zu zerstören? Ist die Inwertsetzung von Kohlenstoff durch REDD+ Programme eine sinnvolle Alternative? Kann die diversifizierte Nutzung unterschiedlicher Nicht-Holzwaldprodukte ein stabiles Einkommen generieren? Welche Erfolge und   Herausforderungen charakterisieren lokal geführte Gemeindewälder?

16.30 – 18.00 Strategische Fragen der Klimagerechtigkeitsbewegung in Asien und Europa

Zur Klimakonferenz in Paris werden wieder große Proteste erwartet. Gerade in Asien sind Millionen vom Klimawandel und vom Nichtstun der Regierungen betroffen. Doch wie sinnvoll ist eine Orientierung auf die UN-Verhandlungen noch? Sind direkte Aktionen wie die jüngste Besetzung des Braunkohletagebaus in Garzweiler effektiver? Wie können wir am besten für Klimagerechtigkeit kämpfen? In dieser moderierten Podiumsdiskussion werden Klimaaktivisten aus Asien und Europa diese und folgende Fragen diskutieren: Welche Narrative werden von der Klimagerechtigkeitsbewegung in Asien und in Europa gegen das von Konzerninteresen beherrschte COP 21 in Paris entwickelt? Wie unterscheiden sich Forderungen und Strategien? Welche Gemeinsamkeiten gibt es? Und wie könnte eine strategische Kooperation zwischen Bewegungen in Asien und Europa aussehen?

 

Dienstag, 27. Oktober 2015, 13 -19 Uhr (Berlin): Tagung „Zugang zu Recht für Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch transnationale Konzerne“

Eine Veranstaltung von FDCL, philippinenbüro e.V. und der Friedrich- Ebert- Stiftung.

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