Filmvorführung “Hija de la laguna / Tochter der Lagune”

Einladung zur Filmvorführung und Publikumsgespräch

Hija de la laguna / Tochter der Lagune

Veranstaltet von: Kampagne Bergwerk Peru
16.10., 19:00 Uhr: ACUDkino, Veteranenstr. 21, Berlin
Im Anschluss an den Film findet ein Skype-Gespräch mit dem Filmemacher Ernesto Cabellos Damián aus Lima statt.

Veranstaltet von: Kampagne Bergwerk Peru und Peru
Initiative Hamburg
17.10., 19:00 Uhr: 3001 Kino, Schanzenstraße 75, Hamburg
Im Anschluss an den Film gibt es Raum für Dialog und Fragen.

Über den Film

Guarango Cine y Video Peru | OmU | 86 Minuten

Nélida ist eine junge Landwirtin, die in der Provinz Cajamarca in den nördlichen Anden Perus lebt. Sie kommuniziert mit der Natur und fühlt sich als Tochter der Lagunen, von denen das Leben der Dörfer der Region abhängt. Als die Betreiber der größten Goldmine Lateinamerikas, Yanacocha, auch Gold unter den Lagunen in Conga entdecken, sollen diese trockengelegt und die gesamte Region in eine zweite gigantische Bergbaulandschaft umgewandelt werden. Nélida wehrt sich gegen einen schier übermächtig erscheinenden Gegner und stellt fest, dass sie mit ihrem Widerstand nicht alleine ist. Sie schließt sich den tausenden Landwirten und Städtern an, die für das lebenswichtige Wasser und den Erhalt der natürlichen Umwelt kämpfen. Der Film führt uns durch die einmalige Landschaft, die Zerstörungen in den Anden und Urwald und dokumentiert den vielseitigen und kreativen Widerstand gegen Politik und Wirtschaftsmagnaten, die sich nur für eines interessieren: Gold.

Hintergrund

Das Schicksal von Nélida Ayay Chilón ist eng verbunden mit dem der bekannten Umweltaktivistin Máxima Acuña Chaupe aus Cajamarca, die im Jahr 2016 für ihren Kampf für den Erhalt der Region den Goldman Umweltpreis erhielt. Sie war wiederholt Morddrohungen und Aggressionen durch Mitarbeiter der Yanacocha-Mine ausgesetzt und wurde Ende 2016 bei einem Angriff verletzt. Die Kampagne Bergwerk Peru hat in der Vergangenheit mehrfach Vertreterinnen und Vertreter aus der Region eingeladen, zur Solidarität aufgerufen und Briefaktionen von Amnesty International unterstützt.